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Wer steckt hinter der WCF?
Portraits unserer Cousins aus dem Regenwald (pdf)
Christophe Boesch , Gründer und Vorsitzender der WCF, beobachtet seit mehr als 20 Jahren die Schimpansen im Taï -Nationalpark der Elfenbeinküste und leitet derzeit die Abteilung Primatologie des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie. Er ist der Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen zum Verhalten von Schimpansen.
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Hedwig Boesch-Achermann ist die Geschäftsführerin der Europäischen Vertretung der WCF. Sie lebte 12 Jahre im Taï -Nationalpark, wo sie das Verhalten der Taï -Schimpansen beobachtete und analysierte. Sie ist Co-Autorin verschiedener Publikationen von Christophe Boesch.
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Tobias Deschner kam zum ersten Mal 1995 in den Taï -Wald. Er schrieb seine Diplomarbeit über die Olivgrünen Stummelaffen und begann 1998 mit seiner Doktorarbeit über das Verhalten der Taï -Schimpansen. Innerhalb der WCF unterstützt er die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland .
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Zoro Bertin Gone Bi schrieb 1997 seine Diplomarbeit über das Taï Schimpansen Projekt. Er ist jetzt dabei seine Doktorarbeit, über die Diät der Schimpansen und die Früchteproduktion im Taï -Wald zu beenden. Innerhalb der WCF ist er Programm Officer für die Vertretung in Westafrika.
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Seit 1992 hat Ilka Herbinger insgesamt 5 Jahre im Taï -Wald verbracht. Zuerst habituierte sie als Praktikantin Schimpansen für ein Ökotourismusprojekt und machte dann das territoriale Verhalten der Taï -Schimpansen sowohl zum Thema ihrer Diplom- als auch Doktorarbeit. Innerhalb der WCF konzentriert sich Ilka auf die Durchführung von Aktionen in Afrika. Seit Januar 2004 leitet Ilka die afrikanische Vertretung der Wild Chimpanzee Foundation in Abidjan, Côte d’Ivoire.
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Francis Lauginie war von Beginn 2001 bis Ende 2003 der erste Repräsentant der WCF für West- und Zentralafrika. In dieser Funktion hat er dazu beigetragen, unsere Aktivitäten vor Ort in Gang zu bringen. Er verfügt über jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet des Natur- und Artenschutzes (Gründungsvorsitzender der ersten Naturschutz-NRO der Elfenbeinküste, technischer Berater verschiedener für die Nationalparks verantwortlicher Minister, sieben Jahre lang erster Repräsentant der WWF für Westafrika) und widmet sich in Zukunft hauptsächlich seiner Arbeit für Afrique Nature International. |
Fabrice Fayd’herbe de Maudave ist der Geschäftsführende Direktor eines Management –Beratungsunterneh-mens, das auf Finanzsysteme für Non-Profit- und internationale Organisationen spezialisiert ist.
Fabrice ist seit vielen Jahren in der Welt des Artenschutzes heimisch und arbeitet mit Organisationen wie dem World Wide Fund For Nature, Traffic International, The International Gorilla Conservation Programme und La Station Biologique De La Tour Du Valat.
Mit Schimpansen kam Fabrice erstmals in seiner Kindheit in Tansania und dann während seines vierjährigen Aufenthaltes in der Elfenbeinküste in Kontakt. Dort fütterte und pflegte er ein verlassenes, ausgewachsenes Schimpansenweibchen, bevor er es wieder in die Wildnis entließ. Dieser enge Kontakt zu einem Schimpansen öffnete Fabrice´s Augen dafür, dass Schimpansen nicht Teil des sogenannten Tierreiches sind, sondern eher zur menschlichen Welt gehören, der ein paar Elemente, wie z.B. die Sprache fehlen.
Als Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der Wild Chimpanzee Foundation ist Fabrice dafür verantwortlich, dass das finanzielle Vermögen der Stiftung offen und vernünftig verwaltet wird, um die ordnungsgemäße Abrechnung und Rechenschaftslegung über die Finanzmittel der Stiftung zu gewährleisten. |
Paul N’Goran ist am CSRS , Abidjan, als Doktorand des MPI Leipzig (Max-Planck-Institut) und der Universität Abobo-Ajamé in Abidjan, Côte d’Ivoire, affiliert. In seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit dem Aufbau und der Entwicklung von Bio-monitoring Programmen, vor allem für die Nationalparks Ta ï und Marahoué. Diese Arbeit führt er in enger Kooperation mit den Parkbehörden, dem OIPR (Office Ivoirien des Parces et Réserves) und der WCF aus. Paus hat einen Master in Naturwissenschaften mit den Schwerpunkten u.a. der Bio-Diversität und nachhaltigem Management von Ökosystemen. Seine Abschlussarbeit machte Paul im Rahmen des BIOTA Projektes (Biodiversity Monotoring Transect Analysis in Africa). Diese Arbeit hat in ihm die Leidenschaft für die Natur und den Umweltschutz geweckt, die ihn zu einem wertvollen Mitstreiter der WCF macht.
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Gregoire Nohon ist aus dem Dorf Ponan in der Nähe von Taï, Côte d’Ivoire. 1986 wurde er der erste afrikanische Assistent im Taï-Schimpansenprojekt und ist jetzt ein Experte in Schimpansenverhalten. Er aktive um die Bemühungen der WCF um die Rettung der Schimpansen und des Regenwaldes, besonders in Projekten mit der Dorfbevölkerung und mit Schulkindern.
Wie freuen uns, dass Gregoire Nohen, der erste afrikanische Assistent im „Taï Chimpanzee Project“ und der „Wild Chimpanzee Foundation“ in der Côte d’Ivoire, mit dem Charles Southwick Conservation Education Commitment Award geehrt wurde. Lesen sie mehr dazu im englischen Text. [pdf]
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Camille Troh Dji arbeitet für die WCF an der Einrichtung des „Naturmuseums“ im Banco Nationalpark in Abidjan, sowie an dem Bio-Monitoring Projekt in diesem Park. Camille wurde Experte in der Beobachtung der Schimpansen durch seinen langjährigen Einsatz als Feldassistent im Schimpansen Forschungsprojekt (TCP) im Taï Nationalpark in der Côte d’Ivoire.
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Julia Riedel half 2003 bei der Habituierung einer Schimpansengruppe im Taï Nationalpark. Seit 2004 arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie Leipzig. Dabei beschäftigt sie sich mit sozialen Netzwerken wilder Schimpansen. Sie unterstützt im Namen der WCF den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste im Rahmen von verschiedenen Schulprojekten.
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Zyon (geboren 1964) ist das zweitranghöchste Mähnchen der Gruppe. Er war das ranghöchste Mähnchen der Gruppe für eine lange Zeit und wurde erst rangniedrig in September 2002 als Sagu ihn stürzte. Zyon ist ein sehr führsorgliches, altes Mähnchen und er adoptiert all die jungen männlichen Waisen (Taboo, Utan, Mustapha und Kuba). Darum ist er selten allein zu sehen, und die meiste Zeit verbringt er mit seinem „Kindergarten“. Er ist also auch der Vater von vielen Kindern der Gruppe.
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