
20. Mai 2025
Am 20. Mai 2025 fanden in Mamou und Koundara zwei Strategietreffen im Rahmen des Projekts NaturaGuinée statt, das von der Europäischen Union finanziert und von der Wild Chimpanzee Foundation (WCF) umgesetzt wird. Ziel ist es, die lokale Verwaltung von Schutzgebieten in den Landschaften des zukünftigen Nationalparks Pinselli-Soyah-Sabouyah (PSS NP) und des Biosphärenreservats Badiar zu stärken.
In Mamou versammelte die dritte Sitzung des Lenkungsausschusses des PSS NP, der das Projekt zur Einrichtung einer Multi-Arten-Auffangstation integriert, 15 Mitglieder, darunter Vertreter des Ministeriums für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (MEDD), des Office Guinéenne de Parcs Nationaux et Réserves de Faunes (OGPNRF), der Anrainergemeinden und der WCF. Der Austausch konzentrierte sich auf die Präsentation der Ergebnisse des PSS NP aus dem Jahr 2024, die Bewertung der Managementeffizienz durch das Integrated Management Effectiveness Tool (IMET) und die Planung der Aktivitäten für das zweite Halbjahr 2025. Das Treffen diente auch dazu, einen neuen Vorstand des PSS NP Lenkungsausschusses zu wählen und die Dynamiken aus dem im Oktober 2024 abgeschlossenen OKKPS-Projekt mit denen des NaturaGuinée-Projekts 2024-2027 zu verschmelzen.
In Koundara fand die erste Sitzung des Lenkungsausschusses der Komponente Badiar mit 21 Teilnehmern aus den Präfekturbehörden, dem MEDD, dem OGPNRF, der Direction Nationale des Forêts et de la Faune (DNFF), der Agence Guinéenne d'Évaluations Environnementales (AGEE), den lokalen Gemeinden und der WCF statt. Bei diesem Treffen wurde das Büro des Lenkungsausschusses eingerichtet und die Aufgaben und Rollen der einzelnen Mitglieder erläutert. Au ßerdem wurde der Stand des ersten Jahres der Umsetzung der Aktivitäten der Badiar-Komponente vorgestellt. Diese beiden Komitees, werden eine wesentliche Rolle bei der Ko-Konstruktion einer inklusiven Governance der natürlichen Ressourcen spielen. Die Ergebnisse des ersten Jahres des Projekts wurden von allen Teilnehmern als zufriedenstellend bewertet.
Die WCF dankt der Europäischen Union NaturaGuinée, dem MEDD, der OGPNRF, der AGEE, der DNFF und den lokalen Gemeinden für ihre Unterstützung.

