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Workshop zum Beschwerde-Management-Mechanismus im Biosphärenreservat Badiar

18. März 2026

Im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten und von der Wild Chimpanzee Foundation in Zusammenarbeit mit dem guineischen Amt für Nationalparks und Wildreservate (OGPNRF) durchgeführten Projekts „NaturaGuinée“ wurde im Biosphärenreservat Badiar ein Workshop zur Schulung und Validierung des Mechanismus zur Bearbeitung von Beschwerden und Einsprüchen organisiert.

An dem Workshop nahmen 546 Teilnehmer teil, darunter 154 Frauen, die aus den 10 Gemeinden der Präfekturen Koundara und Gaoual sowie aus den 20 Distrikten und 36 Sektoren rund um das Reservat kamen. Zu den Teilnehmern gehörten lokale Mandatsträger, Fachkräfte, Distriktpräsidenten, Sektorenleiter sowie Vertreterinnen von Frauen und Jugendlichen.

Für diesen Workshop wurde ein breites Spektrum lokaler Akteure mobilisiert: gewählte Vertreter, Fachkräfte, Distriktpräsidenten, Sektorleiter sowie Vertreterinnen von Frauen und Jugendlichen. Das Hauptziel bestand darin, die Kapazitäten der Beteiligten hinsichtlich der Funktionsweise des Mechanismus zur Bearbeitung von Beschwerden und Einsprüchen zu stärken und auf partizipative Weise die für dessen Operationalisierung erforderlichen Maßnahmen zu validieren.

Am Ende der Arbeiten wurden die Strukturen zur Umsetzung des Mechanismus, insbesondere die Bezirksräte, von allen Teilnehmern bestätigt. Diese Bestätigung wurde durch von allen Teilnehmern unterzeichnete Protokolle formalisiert, was die kollektive Zustimmung zu dem Mechanismus besiegelt. Der nächste Schritt besteht darin, die Bezirksräte einzurichten, ihre Kapazitäten durch gezielte Schulungen zu stärken sowie in den betroffenen Ortschaften Beschwerdeboxen aufzustellen, um den Anwohnern die Äußerung und Bearbeitung ihrer Anliegen zu erleichtern.

Diese Initiative stellt einen wichtigen Schritt hin zu einer partizipativen, transparenten und inklusiven Verwaltung des Biosphärenreservats Badiar dar, indem sie den Dialog zwischen den Gemeinden und den Verwaltungsstrukturen des Schutzgebiets stärkt.

Unser Dank gilt der Europäischen Union, dem Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (MEDD), dem guineischen Amt für Nationalparks und Wildreservate (OGPNRF) sowie den lokalen Gemeinschaften des Reservats.

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